Montag, 9. November 2020

[Rezension] Das Institut


Autor/in: Stephen King
Verlag: Heyne
Genre: Horror
Seitenzahl: 768
Erhältlich: Amazon

ISBN: 978-3453272378
Preis: 26,00€ (Gebundenes Buch)
Erscheinungsdatum: 10. September 2019

Klappentext:


In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Sie befinden sich im Vorderbau des Instituts. Luke erfährt, dass andere vor ihnen nach einer Testreihe im »Hinterbau« verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes neuen Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an Flucht, damit er Hilfe holen kann. Noch nie zuvor ist jemand aus dem streng abgeschirmten Institut entkommen.

Was Denisé dazu schreibt:


Das Institut führt uns in das Leben einer Gruppe von Kindern, die diverse besondere Begabungen innehaben, sprich Telepathie, Telekinese, etc. Doch anstatt eine weitestgehend normale Kindheit zu erleben, werden sie zu Forschungszwecken entführt. Dem Protagonisten, Luke, wird ebenfalls eingesackt und erwacht im namensgebenden Institut. 

Die Gewissenlosigkeit seiner Kidnapper ist nahezu beeindruckend, doch was hinter den Türen des Instituts vorgeht, erzeugte bei mir oftmals eine Gänsehaut. Gerade da es sich um Kinder handelt, die zu Versuchszwecken missbraucht werden, trifft es den Leser härter, als wenn es Erwachsene wären. Es ist, als hätte Stephen King den Kosmos seines Debütromans Carrie vergrößert und dem aktuellen Zeitgeist entsprechend angepasst. 

Es handelt sich hierbei zwar um ein Buch mit vielen paranormalen Elementen, doch der wahre Grusel bzw. die wahre Spannung entsteht beim Kampf der kleinen Rabauken gegen ihre Entführer.

Eingefleischte Fans von Stephen King dürfen sich auch wieder auf einige Anspielungen hinsichtlich seiner anderen Werke freuen, die Das Institut mit eben jenen verbinden.

Fazit:


Für mich ist Das Institut ein unglaublich packender Page-Turner. Mit dem vorliegenden Szenario, das auch an die momentane Hitserie Stranger Things erinnert, verknüpft Stephen King Fakt und Fiktion und zieht den Leser auf eine Reise von über 700 Seiten (!). Von seinen aktuelleren Veröffentlichungen definitiv mein Favorit!

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