Freitag, 1. Februar 2019

[Rezension] Das Leben, das wir begraben


Autor/in: Allen Eskens
Verlag: Festa Verlag
Genre: Thriller
Seitenzahl: 416
Erhältlich: Festa Verlag
ISBN: 
978-3-86552-641-0
Preis: 19,99€ (Hardcover)

Erscheinungsdatum: 25. Juli 2018








Klappentext:


»Wenn das Schicksal mir damals wirklich ins Ohr geflüstert hätte - wenn ich gewusst hätte, dass dieser Besuch so viele Dinge ändern würde - hätte ich dann einen sichereren Weg gewählt? Wäre ich links abgebogen, wo ich rechts abgebogen bin?«

Der Student Joe Talbert muss fürs College mit einem völlig Fremden ein Interview führen. Dafür sucht er in einem Pflegeheim nach der passenden Person und trifft auf den krebskranken, im Sterben liegenden Carl Iverson. 
Doch Iverson ist kein harmloser alter Mann. Er ist ein verurteilter Mörder. Vor 30 Jahren soll er ein Mädchen missbraucht, umgebracht und in seinem Schuppen verbrannt haben. Nach einigen Gesprächen erkennt Joe, dass etwas an dem grausamen Mordfall nicht stimmt. Es gibt zu viele Widersprüche. Joe überkommt eine regelrechte Besessenheit, die Wahrheit herauszufinden … Doch das könnte seinen eigenen Tod bedeuten!

Ein meisterhafter Thriller, der in den USA fast alle Literaturpreise des Genres gewann. Allen Eskens ist einer der besten Psychothriller-Autoren.

Was Denisé dazu schreibt:


Das Leben, das wir begraben ist ein Thriller über einen alten Fall, der wieder aufgerollt wird. Der Hauptprotagonist Joe zweifelt nach ein paar Gesprächen mit dem verurteilten Mörder und Vergewaltiger Carl an seiner Schuld. Er ermittelt auf eigener Faust und versucht den wahren Mörder zu finden. Mit dabei ist seine Nachbarin Lila, die sich auch für den Fall interessiert. 

Neben der Haupthandlung, die Wahrheit herauszufinden, bekommt man auch viele Einblicke in die Leben der Protagonisten. Joe hat einen autistischen Bruder, Jeremy, um den er sich oftmals kümmern muss, da seine Mutter verantwortungslos ist und viel um die Häuser zieht. Auch Lila hat eine düstere Vergangenheit - auf die ich jetzt nicht weiter eingehen werde. 

Die Handlung ist sehr düster und brutal auf der physischen Ebene, allerdings anders als erwartet. Es sind so viele Emotionen wie Zorn, Traurigkeit, Überraschung und Freude in mir entflammt. Ich habe meist mit Joe sehr mitfühlen können. 

Der Autor hat einen sehr fesselnden und bildhaften Schreibstil, wodurch ich immer mit den Protagonisten mitfühlen und mitfiebern konnte. Die Spannung nahm nie ab und obwohl die Handlung komplex und undurchschaubar war, konnte man dennoch keine Pause einlegen, denn man will unbedingt erfahren was als nächstes kommt. All die Wendungen in der Geschichte wurden passend und überraschend an den richtigen Stellen gesetzt. Auch mit dem überraschenden Ende habe ich nicht gerechnet, obwohl ich doch ein paar Vermutungen hatte.

Fazit:


Lange habe ich nicht mehr so einen packenden Thriller gelesen, der auch noch viele Überraschungen parat hatte und in mir viele Emotionen freigesetzt hat. Das Buch hat den Platz in der Must Read Sektion des Festa Verlags wirklich verdient. Ein MUSS für jeden Thriller-Liebhaber.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen