Freitag, 24. Mai 2019

[Rezension] Leandro und der Brief aus Venedig


Autor/in: Tim Stern
Verlag: /
Genre: Fantasy
Seitenzahl: 168
Erhältlich: Amazon
ISBN: 
978-1091237520
Preis: 7,90€ (Taschenbuch)
Erscheinungsdatum: 27. März 2019










Klappentext:


VENEDIG zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Brieftaube Leandro und sein erfahrener Bruder Artus werden nach Venedig gebracht. Leandro büxt regelmäßig aus dem Taubenschlag aus und erkundet die Stadt. Er schließt Freundschaft mit zwei Straßentauben, mit einer Fledermaus, mit einer in Schüttelreimen sprechenden Eule, und er verliebt sich in eine venezianische Taube. Seit Jahrhunderten lebten Venedigs Ratten im Verborgenen und wurden von den Menschen geduldet. Dragos Ankunft ändert alles. Der raffgierige neue Herrscher der Ratten macht sich mit seinem stetig wachsenden Clan breit und plündert die Vorräte der Menschen. Die bekämpfen die Rattenplage. Erbost erklärt Drago Venedig den Krieg, und für Leandro beginnt das größte Abenteuer seines Lebens …

Was Denisé dazu schreibt:


Venedig, die Stadt der Liebe! In diesem Buch geht es allerdings um viel mehr, als um die Liebe und um die Stadt. Es geht eher mehr um Freundschaft und den Kampf für das Gute.

Leandro, die Brieftaube aus Venedig, hat sich schnell in mein Herz geschlichen. Er ist zwar jung und ungestüm, aber für seine Freunde macht er alles. Zwei Stadttauben, Moskito, die Fledermaus und viele Charaktere mehr, kann Leandro seine Freunde nennen. Am Besten von den Charakteren fand ich die Fledermaus, da sie so herzallerliebst ist, denn sie möchte unbedingt eine Brieftaube werden. 

Die Gegenspieler, die Ratten, tragen allerdings auch viel zur Geschichte bei. Aber jedes gute Buch braucht auch einen Gegenpart. Die Ratten hatten menschliche Züge, wie Kaffee trinken oder Machtintrigen. Dadurch kam es auch oftmals dazu, dass man über die Hintergründe nachdenkt und gemeinsame Entwicklungen zwischen den Ratten und Menschen sieht. 

Richtig toll fand ich die Schauplätze. Die Geschichte spielt in Venedig aus Vogel- und Bodenperspektive. Venedig wurde detailreich beschrieben und man konnte die einzelnen Schauplätze vor seinem geistigen Auge sehen. Dadurch bemerkte man, dass der Autor schon mehrmals in Venedig war und/oder er detaillierte Recherchen gemacht hatte.

Fazit:


Schöne leichte Fantasy Lektüre, die durch ihre Charaktere etwas sehr liebenswertes hat. Die detailreichen Beschreibungen der Schauplätze verliehen dem Buch einen gewissen Charme. Liebe, Freundschaft, Macht, Gut und Böse - das alles vereint in einer kleinen Lektüre!

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