Sonntag, 26. Mai 2019

[Rezension] Die Träne des Phönix


Autor/in: C. J. Knittel
Verlag: /
Genre: Science Fiction Thriller
Seitenzahl: 318
Erhältlich: Amazon
ISBN: 
978-1091074347
Preis: 8,49€ (Taschenbuch)

Erscheinungsdatum: 11. April 2019










Klappentext:


Nicole Wagner arbeitet für die Krebell, eine außerirdische Rasse von Rieseninsekten, die die Menschheit unterworfen hat. In ihrem Namen macht sie Jagd auf Widerstandskämpfer, die sich in den U-Bahnnetzen und Kanalisationen der Städte versteckt halten.Während eines Aufklärungsfluges über London wird sie abgeschossen und bedient sich einer Lüge, um am Leben zu bleiben. Die Menschen nehmen sie bei sich auf und sie lernt das Leben im Untergrund kennen. Und mit der Zeit erwachen ihre Zweifel ...

Was Ray dazu schreibt:


Hoffnung, Pragmatismus und eine große Schnauze. Mit diesen wenigen Worten lässt sich die Protagonistin Nicole Wagner am besten beschreiben. In meiner Zeit als Leser (und Blogger) ist mir noch nie so eine Zimtzicke untergekommen. 

Daher fiel es mir zunächst schwer, die Geschichte zu genießen. Dies ist wohl allerdings vom Autor so beabsichtigt, da der Fokus der Handlung auf dem Wandel der Protagonistin liegt. Darüber hinaus werden die tragischen Ereignisse im Krieg zwischen den Krebell und den Menschen beleuchtet, die bei jeder der auftretenden Figuren Spuren hinterlassen. Auch die Invasoren leiden mehr oder weniger an der Situation und ihre Motivationen werden auch klar auf den Tisch gelegt.

Doch während dieser Aspekt wunderbar ausgearbeitet worden ist und höchstes Lob verdient, mangelt es - aus meiner Sicht - an den anderen Baustellen. Dreiecksbeziehungen, irrsinnige Entscheidungen, allzu menschliche Aliens und offene Handlungsstränge. Hier und da wurde meinem Lesevergnügen ein kleiner und dennoch spürbarer Schlag versetzt. 

Fazit:


Doch trotzdem hat mir das Buch gefallen. Es ist vielleicht nicht perfekt, aber welches Buch ist das schon? Die Träne des Phönix ist ein spannendes, emotionales und leicht zu lesendes Buch, das einem definitiv Stoff zum Nachdenken gibt und die eigenen Gefühle auf den Kopf stellt. Die Nachricht ist klar: jeder hat eine zweite Chance verdient.

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