Montag, 31. Dezember 2018

[Rezension] Himmelfahrt mit Hyperspeed

Autor/in: Mikael Lundt
Genre: Sci-Fi
Seitenzahl: 268
Erhältlich: Amazon
ISBN: 
 978-3964432827
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

Erscheinungsdatum: 23. November 2018








Klappentext:



Provinzpfarrer Gregor Dümpel kämpft sich durch einen öden Alltag aus Beerdigungen und Sodbrennen bis ein mysteriöses Piepsen aus der Kirchenorgel alles verändert. Was Dümpel noch nicht weiß: Es stammt aus Millionen Lichtjahren Entfernung und ist das erste Puzzleteil eines Jahrtausende alten spirituellen Rätsels. Ein unbedachter Moment der Neugier katapultiert ihn zusammen mit Konfirmand Ronny in ein wildes Abenteuer zwischen den Sternen. Schnell muss Dümpel erkennen, dass er nicht der Einzige ist, der versucht, die Geheimnisse einer uralten Zivilisation zu lüften und dass seine Gegenspieler vom Volk der Andur skrupellos und arglistig agieren. Der Pfarrer ist gezwungen, in die ungeliebte Heldenrolle zu schlüpfen, um zusammen mit der Archäologin Chloé und dem Außerirdischen Kheel die Machtübernahme der Andur zu vereiteln. Andernfalls bliebe ihnen der Weg nach Hause für immer versperrt. Während der intergalaktischen Schnitzeljagd wird auch Dümpels Glaube hart auf die Probe gestellt. Denn immer stärker kristallisiert sich heraus, dass Gott womöglich etwas ganz anderes ist, als er immer dachte.


Was Ray dazu schreibt:


Ein eingestaubter, starrsinniger Pastor, ein Smartphone besessener Jugendlicher, eine kecke Archeologin und ein formwandelndes Alien steigen in eine Orgel ... Was sich wie der zu lange Beginn eines schlechten Witzes anhört, ist tatsächlich Hauptbestandteil dieses Abenteuers!

Wir folgen dieser bunt zusammengewürfelten Gruppe auf einer Reise durch die unendlichen und schön beschriebenen Weiten des Alls, während sie sich allen möglichen Gefahren stellen müssen, die durch Mut, Intelligenz und Glauben bezwungen werden können. 

Auch wenn ich generell kein gläubiger Mensch bin, haben mir die religiösen Elemente gefallen. Der Autor versucht hier weder den Leser zu bekehren noch irgendwie zu schockieren, er gibt dem ganzen Mythos einfach einen echt abgefahrenen und interessanten neuen Twist, der durchaus zum Nachdenken anregt. 

Die Mischung der Protagonisten sorgt für jede Menge lustige Momente, die Beschreibungen der Szenerien und Alienrassen versetzen einen wiederum ins Staunen. Auch die Plottwists und neu auftretenden Charaktere halten die Story dynamisch und abwechslungsreich, Langeweile kam beim Lesen keine auf, wie denn auch, wenn ganze Kriegsschiffe vollgeschleimt werden. 

Das einzige, woran ich wirklich zu knabbern hatte, war der Nachname von Ronny: Speckmann. Die Kombination von Vor- und Nachname brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. 

Mein persönliches Highlight war eine verzwickte Anreihung von Ereignissen, die mit dem Verzehr von Weltraum-Hotdogs begannen und mit der Flucht von einem Kriegsschiff endeten. Das war genial. Hab mich erstmal nicht mehr einkriegen können.

Fazit:


Himmelfahrt mit Hyperspeed ist definitiv ein echtes Leckerli für jeden Leser, der sein Science Fiction auch gerne mal mit ein wenig Humor aufpeppt. Es stimmt gefühlt alles in diesem Buch. Die Mischung der Charaktere, die Ernsthaftigkeit des Ganzen und die humorvollen Einlagen, die das Buch zur richtigen Zeit auflockern. Ich hatte definitiv meinen Spaß mit diesem Buch und bin mir sicher, ihr werdet ihn auch haben. 

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