Freitag, 31. August 2018

[Rezension] Götterpfade - Die Steine der Götter (1)

Autor/in: Julian Kappler
Genre: Fantasy
ISBN9781717726322
Seitenzahl: 297
Erhältlich: Amazon

Preis: 8,55 € (Taschenbuch), 0,99 € (eBook)
Verlag: /
Deutsche Erstausgabe: Juli 2016








Inhaltsbeschreibung:


In einer Taverne im rauen Norden des Kaiserreichs der Menschen lernt der junge Krieger Gero bei einer Schlägerei neben Derio, einem leibhaftigen Magier, auch die bildschöne Kriegerin Esme kennen. Ehe die Drei sich versehen, befinden sie sich auf einer rasanten, abenteuerlichen Mission, um die sogenannten Steine der Götter zu bergen. Allerdings sind auch Orks und Schwarzmagier hinter diesen wertvollen Artefakten her. So hilft den drei Gefährten nur Vertrauen zu den zehn Göttern und die Hoffnung, dass das Gute schneller sein möge als die Mächte des Bösen. Werden Geros Mut und Optimismus, Derios Weisheit und seine magischen Kräfte oder gar Esmes Gottvertrauen der Schlüssel zum Sieg über die Diener des dunklen Gottes S’zaroz sein? Von der geheimnisvollen dritten Macht, die beginnt, ihre Fäden im Hintergrund zu ziehen, ahnen die Drei noch nichts. So entfaltet sich langsam und zunächst unbemerkt ein komplexes Netz der Intrigen. Genauso wenig wissen die drei Gefährten etwas über die mysteriöse Prophezeiung, in der sie eine zentrale Rolle spielen …

Was Ray dazu schreibt:


Sattelt eure Pferde, schärft eure Klingen und regeneriert eure astrale Energie! So viel Zeit wird euch beim Einstieg in dieses Abenteuer nämlich nicht bleiben, denn es geht ohne große Umschweife sofort los!

Von einer Kneipenschlägerei direkt auf dem Weg die Welt zu retten. Unterwegs bleibt uns genügend Zeit die Helden kennenzulernen (nach der eigentlichen Geschichte gibt es im Glossar sogar noch mehr Informationen zur Welt, den Göttern und unseren Helden, meiner Meinung nach einen Pluspunkt wert!). 

Es werden Dungeons gecrawlt, Rätsel gelöst, Kämpfe gekämpft und Erfahrungen gesammelt. Zwischendurch gibt es Einblicke in die Machenschaften einer geheimnisvollen Organisation, die im Hintergrund agiert. Ansonsten folgen wir unseren drei Helden durch die wunderschön gestaltete Welt (die Karte findet man vorne im Buch, Pluspunkt!), treffen auf deren Einwohner und Bösewichte. Die Chemie untereinander ist stimmig, was mich gleich zum nächsten Punkt führt.

Was mir am meisten gefallen hat, war die beinahe immer anhaltende positive Stimmung unserer Helden. Klar, es gibt ordentlich auf die Mütze und manchmal machten sich Zweifel breit, aber ein gut platzierter Witz lockert die Stimmung und spornt die Protagonisten zu neuen Heldentaten an! Dieses sich wiederholende Motiv lockerte das eigentlich sehr ernst zu nehmende Szenario und versprüht einen gewissen Charme, den ich bei anderen Fantasyabenteuern vermisse.

Fazit:


Ich bin begeistert. Es wird zwar das Rad nicht neu erfunden, allerdings kommt man hier als Fantasy-Fan vollkommen auf seine Kosten. Den Leser erwartet ein flüssig zu lesendes, wunderbar inszeniertes und stimmiges Abenteuer. In der Welt (Lore) steckt viele Liebe zum Detail, der Wechsel zwischen den Perspektiven ist gut gelungen und hält das Geschehen dynamisch. Ganz klare Leseempfehlung!

Bonusrunde:



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