Dienstag, 29. Mai 2018

mausmeer (2018)


Autorin: Tamara Bach
Genre: Jugendroman
Seiten: 144
Erhältlich: Carlsen Verlag

Klappentext:

Nur dieses eine Wochenende. Nur noch einmal in Opas altes Haus am Arsch der Welt, hier war alles immer gut. Nur das will Ben, der gerade achtzehn geworden ist und irgendwie festhängt – in der Schule, in der Familie, im Leben. Ein paar Tage raus aus allem. Zusammen mit Annika, der großen Schwester, die doch immer die Vernünftigere war. Einen Spaziergang, ein Osterfeuer und einen umgefallenen Tisch und die Folgen später sieht nicht mehr alles so aus wie vorher.
                                                                                                                                  

Eins vorab - dieses Buch habe ich vom Carlsen Verlag, als Rezensionsexemplar bekommen. Das beeinträchtigt keinesfalls meine Meinung.

Der Schreibstil ist sehr ungewohnt für mich, deswegen kam ich nicht gleich ins Geschehen rein. Durch die kurzen und abgehackten Sätze, musste man oft zurückblicken und darüber nachdenken, damit man das Geschriebene auch versteht. Einige Sätze sind mit Liedauszügen versehen, was eine schöne Note mit einbringt. 

Die Handlung wird aus zwei Perspektiven erzählt. Aus der Sicht von Annika und ihrem Bruder, Ben. Die Geschwister stehen sich eigentlich sehr nahe, aber durch den großen Altersunterschied, haben sie sich voneinander entfernt, was Ben mit seinen 18 Jahren rückgängig machen will. Er nimmt Annika gegen ihren Willen mit und fährt zum Gehöft ihres verstorbenen Opas, um dort mit ihr Zeit zu verbringen und mit ihr zu reden. 

Die Autorin legte großen Wert darauf, den Fokus stets auf das Geschehen innerhalb der Geschichte zu legen. Man erfährt relativ wenig über die das Geschwisterpaar, weder wie sie aussehen noch was sie in ihren jeweiligen Leben machen.

Man darf noch erwähnen, dass dieser Roman jede Menge Stoff bietet, der in seine Einzelheiten zerlegt und dementsprechend wunderbar analysiert kann. Die Früchte unserer Analyse ersparen wir euch an dieser Stelle, damit ihr eure eigenen Erfahrung sammeln könnt.

Fazit:

Es ist eine Geschichte über den Zusammenhalt zweier Geschwister. Leider kommt man nicht leicht in die Handlung der Geschichte rein, da der Schreibstil "anders", ungewohnt und hierdurch auch schwierig ist. Trotzdem eine sehr schöne Geschichte, die tiefgründiger nicht sein kann.

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