Seitenzahl: 381 Erhältlich: Random House Verlag: Goldmann
Deutsche Erstausgabe: 18. Juni 2018
Klappentext:
Die Wahrheit des einen ist die Lüge des anderen.
Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Als Katz den Autor kontaktieren will, ist dieser bereits verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen ...
Was wir dazu schreiben:
Das Buch ist in drei Teilen eingeteilt.
Im ersten Teil bekommt Peter Katz ein Manuskript von Richard Flynn zugeschickt, in dem über Ereignisse berichtet wird, die vor der Ermordung des Professors Joseph Wieder stattgefunden haben. Dieser Mord wurde bislang nicht aufgeklärt und das Manuskript endet kurz vor der eigentlichen Tat. Peter versucht sich mit dem Autor in Verbindung zu setzen, um den letzen Teil des Manuskripts zu bekommen. Richard Flynn ist aber bereits verstorben.
Peter Katz beauftragt im zweiten Teil den freien Journalisten John Keller damit, herauszufinden ob das Manuskript auch der Wahrheit entspricht. Somit macht sich John auf den Weg und befragt Personen, die mit Richard Flynn und Professor Wieder zu tun hatten.
In dem dritten Teil kramt der Ex-Polizist Roy Freeman, der in dem Fall "Joseph Wieder" ermittelte, in der Vergangenheit herum.
Der Anfang der Handlung ging eher holperig und langatmig voran. Aber wenn man die ersten 100 Seiten durch hat, erfreut man sich an einer spannenden und dynamischen Geschichte, die dazu auch noch sehr nachvollziehbar erscheint und den Leser mit Hinweisen füttert, wer der Täter sein könnte.
Es kommen immer mehr Charaktere ins Geschehen, die alle samt wichtige Bestandteile der Geschichte sind. Die Charaktere werden ausführlich beschrieben, man erfährt nahezu alles über sie, von den Gedanken bis hin zu möglichen Motiven. Die Handlung schlägt des öfteren verschiedene Wendungen ein und bietet allerlei Überraschungen für den Leser.
Fazit:
Ein Kriminalroman mit vielen Wendepunkten und echten Überraschungen. Ein tolles Buch für jeden der es rätselhaft mag und mitdenken will. Einziger Knackpunkt sind halt die ersten 100 Seiten, die eher träge wirken.
Wir blicken zurück: Juni 2018
Wenn ich am PC sitze und kurz davor bin ein Videospiel zu starten, kommen mir die großartigsten Ideen! Die neueste dieser Ideen setze ich jetzt um und präsentiere euch den ersten Monatsrückblick! Welche Posts wurden am besten angenommen? Was haben wir im Juni gelesen und welche Bücher rezensiert? Was für Posts haben wir sonst hochgeladen? Das alles erfahrt ihr jetzt!
Ja, der Juni hatte irgendwie was besonderes. Es war der Monat, in dem wir unser erstes (und bisher einziges) Interview geführt haben. Ray hat zum ersten Mal - außerhalb jeglichen schulischen Unterrichts - ein Theaterstück gelesen und rezensiert und wir haben unser erstes Rezensionsexemplar von Redrum Books erhalten!
Einige der gelesenen Bücher im Juni 2018 feat. Denise und das Katzentrio:
Das persönliche Highlight von Denise: Die letzte Stunde von Minette Walters
Das nenne ich mal eine bunte Mischung! Thriller drücken humorvollen Büchern die Klinke in die Hand, hier und da tummeln sich Fantasy Abenteuer, Romane und sogar Dark Romance Werke. Der Juli sieht lesetechnisch genauso bunt aus!
Der Juni war sogar ein Monat des Umschwungs, denn wir haben unseren Blog ein wenig aufgepeppt. Neuer Look, neues Logo, neue Art die Rezensionen zu entwerfen. Das positive Feedback war klasse, vielen Dank an euch.
Bis zum Juli Rückblick,
Ray
Sonntag, 15. Juli 2018
Twiztid presents: The Year of the Sword
Interpreten: Twiztid, The R.O.C., L.A.R.S., Gorilla Voltage, Lex the Hex Master, G-Mo Skee, AMB, Boondox, Blaze ya dead Homie
1. Test of Time (Intro / Skit) 2. Heads Will Roll (Jamie Madrox of Twiztid and Gorilla Voltage) 3. Turn It Up (Jamie Madrox, Blaze ya dead Homie, Lex the Hex Master, Bonez Dubb of AMB) 4. F*cked (Boondox, The R.O.C. and Gorilla Voltage) 5. Level Up! (Skit) 6. Their Fault (Jamie Madrox and Young Wicked of AMB) 7. Ignite (Monoxide of Twiztid, Zodiac Mprint, Mr. Grey of Gorilla Voltage and King Gordy of L.A.R.S.) 8. Cut 'Em Up (Twiztid and Young Wicked) 9. Lights Out (Twiztid, Mr. Grey and G-Mo Skee) 10. Harassment (Skit) 11. Don't F*ck With Us (Twiztid, The R.O.C., Lex the Hex Master and ClocworC of Gorilla Voltage) 12. Better Than Ever B4 (Twiztid, Blaze ya dead Homie, Lex the Hex Master, G-Mo Skee and AMB) 13. 'Flix N' Chill (ClocworC, Young Wicked, Twiztid and Blaze ya dead Homie) 14. Get High (Twiztid, Blaze ya dead Homie, AMB, Mr. Grey and L.A.R.S.) 15. Galaxy (Jamie Madrox, G-Mo Skee, King Gordy) 16. Don't Tell Me (Twiztid, King Gordy and Boondox) 17. Summon the Majik Ninja (Skit) 18. B.N.U. (alle Interpreten) 19. Did You Unplug It? (Outro / Skit)
Song-by-Song-Review
1. Test of Time (Intro / Skit) Twiztid, bestehend aus Jamie Madrox und Monoxide Child, Rap-Veteranen mit mehr als 20 Jahren Erfahrung und Gründer des Labels, beginnen mit einer lustigen Szene, die uns in eine Spielhalle führt, in dem sie das titelgebende Spiel Test of Time entdecken und begeistert starten.
2. Heads Will Roll (Jamie Madrox of Twiztid and Gorilla Voltage (Mr. Grey and ClocworC)) Heads Will Roll startet sofort mit einem krachenden Beat und der kräftigen Stimme von Gorilla Voltage's ClocworC. Der Song ist schnell, kräftig und als Eröffnungstrack macht er Lust auf mehr, während der Refrain definitiv im Kopf hängen bleibt.
3. Turn It Up (Jamie Madrox, Blaze ya dead Homie, Lex the Hex Master, Bonez Dubb of AMB) Nach Heads Will Roll geht es genauso rasant weiter mit dem dritten Song des Albums. Ein facettenreicher Beat trägt die Lyrics und der Refrain fordert den Zuhörer auf, die Lautstärke aufzudrehen. Eure Nachbarn werden sich über euch freuen, wenn ihr eine gute Anlage habt!
4. F*cked (Boondox, The R.O.C. and Gorilla Voltage) Die vorherrschende Geschwindigkeit und Aggressivität des Albums wird nun ein wenig Einhalt geboten, in dem mit F*cked der erste ruhigere Song des Albums auf den Plan tritt. Der Zuhörer wird über die dunklen Gedanken der Interpreten informiert, während ein nahezu trauriger Beat im Hintergrund sein Unwesen treibt.
5. Level Up! (Skit) Wir befinden uns wieder in der Spielhalle. Das erste Level ist geschafft, doch die nächste Herausforderung steht schon vor der Tür.
6. Their Fault (Jamie Madrox and Young Wicked of AMB) Mit Their Fault geht es mit einer ruhigeren und emotionaleren Nummer weiter, in denen Jamie Madrox und Young Wicked wundervoll miteinander harmonieren und über ihre Erfahrungen im Musikbusiness erzählen.
7. Ignite (Monoxide of Twiztid, Zodiac Mprint, Mr. Grey of Gorilla Voltage and King Gordy of L.A.R.S.) Nach F*cked und Their Fault wird die Stimmung durch Ignite wieder angehoben und der Beat mit Rock Elementen und diversen Soundeffects lässt den eigenen Puls auch in unerahnte Höhen schießen!
8. Cut 'Em Up (Twiztid and Young Wicked) Cut 'Em Up erinnert den Zuhörer an das Genre, womit Twiztid und Young Wicked (mit seiner Gruppe AMB) bekannt geworden sind: Horrorcore. Das musikalische Äquivalent zu einem Buch aus dem Hause Redrum.
9. Lights Out (Twiztid, Mr. Grey and G-Mo Skee) In Lights Out wird darüber fantasiert, was die Interpreten an ihrem jeweiligen letzten Tag auf dem Planeten Erde machen würden, hinterlegt mit einem knalligen Rock Beat. Der Song beginnt mit dem Refrain und nach Monoxides und G-Mo Skees Versen sollte klar sein, dass der letzte Tag auf Erden kein trauriger sein wird.
10. Harassment (Skit) Auf zum nächsten Zwischenstopp in der Spielhalle. Zwei Außenstehende beobachten Twiztid beim intensiven Spielen und ziehen derbe über die beiden her.
11. Don't F*ck With Us (Twiztid, The R.O.C., Lex the Hex Master and ClocworC of Gorilla Voltage) Don't F*ck With Us beinhaltet eine Warnung an alle, die nicht an den Erfolg von Majik Ninja Entertainment glauben. Mit einem Drum-lastigen Beat, der sich an die Geschwindigkeiten der jeweiligen Künstler anzupassen scheint und zum Refrain ordentlich an Fahrt aufnimmt wird die Message des Songs intensiviert.
12. Better Than Ever B4 (Twiztid, Blaze ya dead Homie, Lex the Hex Master, G-Mo Skee and AMB) In Better Than Ever B4 schauen die Interpreten zurück und erzählen über begangene Fehler, während ein langsamer und vom Klavier dominierter Beat den Song trägt.
13. 'Flix N' Chill (ClocworC, Young Wicked, Twiztid and Blaze ya dead Homie) 'Flix N' Chill ist ein humorvoller Song, der das "Netflix and Chill" Meme aufgreift und für gute Stimmung sorgt. Er sticht aufgrund seiner humorvollen Art und seinem eher eigenartigen Refrain deutlich aus dem Album hervor. Gespickt mit jeder Menge Pop-Culture-Referenzen und einem langsamen Beat hat man hier einen Song zum Abschalten und glücklich sein.
14. Get High (Twiztid, Blaze ya dead Homie, AMB, Mr. Grey and L.A.R.S.) Mit Get High wird den Vorzügen des Cannabiskonsums gehuldigt, der Hook baut auf imposante Art und Weise den Refrain auf, der euch beim ersten Anhören definitiv überrumpeln wird. Mit 6:30 der längste Song auf dem Album.
15. Galaxy (Jamie Madrox, G-Mo Skee, King Gordy) Der Aufstieg in gedankliche Höhen wird in Galaxy fortgeführt, ein Song der einer Liebeserklärung an das Label gleicht. Der Beat ist zwar nichts besonderes, aber auch wieder passend gewählt.
16. Don't Tell Me (Twiztid, King Gordy and Boondox) Don't Tell Me bedarf keiner weiteren Erklärung, weniger Smalltalk, mehr Musik. Ein motivierender Refrain und King Gordy's (wie üblich) schockierender Vers stechen hier am deutlichsten hervor.
17. Summon the Majik Ninja (Skit) Puh. Zurück in der Spielhalle stehen Jamie und Monoxide vor dem letzten Level des Spiels. Eine spannende Angelegenheit.
18. B.N.U. (alle Interpreten) Der letzte Song des Albums, B.N.U. , ist ein Versprechen aller Künstler, sich weiterhin im Musikbusiness zu etablieren, nach Erfolg zu streben und fordert im selben Atemzug andere Künstler auf sich mit dem Label zu messen.
19. Did You Unplug It? (Outro / Skit) Ein letztes Mal geht es zurück in die Spielhalle und es ist vollbracht: Jamie und Monoxide haben das Spiel geschlagen, der Endgegner ist besiegt und ... mittendrin schaltet sich der Automat ab, woran Monoxide Schuld hat, da er mit dem Fuß gegen das Stromkabel des Automaten gekommen ist.
Fazit
Würde ich jeden Beat, jeden Songtext und jeden Künstler kritisch analysieren, wäre ich wahrscheinlich noch mehrere Wochen mit dem Schreiben dieses Textes beschäftigt und den Wortsalat will wirklich keiner lesen. Clever angebrachte Wortspiele, düstere Songtexte und packende Flows stechen hervor, die Beats wurden passend zum Thema des jeweiligen Songs gewählt und jeder Künstler hatte seine Möglichkeit zu glänzen.
Alles in allem lässt sich sagen, dass Year of the Sword für mich das Album des Jahres 2017 war. Ein vielfältiges, starkes und beeindruckend produziertes Album. Für Einsteiger in die Musikszene des amerikanischen Undergrounds empfehlenswert, um das gesamte Label und damit auch die einzelnen Künstler / Gruppen kennen zu lernen. Es bietet nicht nur Songs, die pure Partystimmung verbreiten, sondern auch einige Songs zum Nachdenken und Lachen. Die Spielhallen-Skits spannen eine Art roten Faden durch das Album und runden das gesamte Erlebnis ab. Solltet ihr euch die CD zulegen, bekommt ihr außerdem noch eine Bonus CD mit weiteren brandneuen Songs und einen Ninja Star, den mit wenig Glück sogar ein Autogramm des jeweiligen abgebildeten Künstlers ziert. Lyric Video zu Heads Will Roll:
Deutsche Erstausgabe: 03.06.2016 Beim Kauf dieses Buches über den Verlag der Schatten Onlineshop erhaltet ihr ein Lesezeichen und eine kleine Überraschung dazu und pro verkauftem Exemplar werden 2,00 € an das Raubtier und Exotenasyl Ansbach / Wallersdorfgespendet.
Klappentext:
Rabenvögel belagern das Herrenhaus Trinale.
Nur unter dem Einsatz seines Lebens gelingt es Jeremy, sich und seinen Cousin Nolan aus dem alten Gemäuer zu befreien. Getrieben von Rachegefühlen begibt sich Jeremy auf die Jagd nach dem Raben, der ihm kurz vor ihrer Rettung ein Auge entrissen hat.
Woher aber rührt der Hass der Vögel?
Die Antworten liegen in der Vergangenheit und sind ganz anders, als der Leser vermutet.
Vor der Kulisse Cornwalls verwebt Rabenauge Spannung und Unterhaltung zu einem fesselnden Roman, der den Leser unversehens in seinen Bann zieht.
Was wir dazu schreiben:
Der Pechvogel Jeremy, der ebenfalls ein leidenschaftlicher Schluckspecht ist, kommt aus einem reichen Elternhaus und steckt mächtig in der Vogelkacke, als die weniger freundlichen Besitzer einer schäbigen Spielhalle gerne ihr Geld hätten. Einen Ausweg sieht er in seinem Cousin Nolan, der in dem Herrenhaus Trinale wohnt und mehr als genug Geld hat. Die Wiedersehensfreude ist nur von kurzer Dauer, da das Herrenhaus von hunderten Raben, Krähen und Dohlen belagert wird. Ei, Ei, Ei. Vorab gibt es einen Pluspunkt für die Aufmachung des Buches, insbesondere für die kleinen Zeichnungen und das Cover. Ein facettenreicher Mystery-Roman mit einem Hauch Familiendrama, der vom Prolog an eine gnadenlose Spannungskurve aufbaut, die für ein paar Kapitel zwar ebenfalls rasant abnimmt, aber dann wieder rasend schnell an Fahrt aufnimmt. Die Handlung wird aus den Perspektiven einer handvoll Charaktere erzählt. Zu Anfang betrachtet man das Geschehene aus den Sichtweisen von Jeremy und Nolan, bis irgendwann Helen (Jeremy's Exfrau) hinzukommt und ihre zwei Cent in den Pot wirft, aber es gibt leider keine Vogelperspektiven (verzeiht mir diesen kleinen Witz). Was mich teilweise gestört hat, worüber man aber gut und gerne hinwegsehen kann, ist der Sprachgebrauch an einigen Stellen. So wirkt beispielsweise das Wort "ersaufen" an einer höchst dynamischen und spannenden Stelle irgendwie krampfhaft platziert. Ab einem gewissen Punkt in der Geschichte wird plötzlich ein ganz anderer Ton angeschlagen. Die Motive der Charaktere ändern sich, sie werden lebendiger und gewinnen an Tiefe, bisherige Eindrücke werden entweder bestätigt oder widerlegt, selbst Täter- und Opferrollen sind erstmal nicht mehr eindeutig identifizierbar.
Fazit:
Von Rabenvögeln, Pechvögeln und Leuten, die einen Vogel haben ... oder mehrere. Rabenauge ist definitiv ein interessantes Buch, das mit seinen genannten Stärken durchaus zu glänzen weiß und mehrere schöne Lesestunden mit sich bringt.
Montag, 9. Juli 2018
Legenden von Keopra
- Die Farbmagie -
Autor/in: Anna Hinz
Genre: Fantasy
Seitenzahl: ca. 100 Erhältlich: Amazon Verlag: Twentysix
Deutsche Erstausgabe: 28. Juni 2018
Klappentext:
»Erst durch den Besuch aller Magieströme entwickelst du das volle Potenzial deiner Kräfte«
Diamantia muss sich - wie jede Magierin vor ihr - zu den Quellen begeben, die überall im Land verteilt sind.
Die Reise, die tausende von Magierinnen mühelos auf sich genommen haben, wird für Diamantia zu einer ungeahnten und gefährlichen Herausforderung, auf der ihr, nicht nur sagenumwobene Wesen, wie Druhle, Fenarpia und Drachen, begegnen, sondern auch die Geheimnisse der Welt von Kopra.
Das Böse scheint nicht immer bös zu sein, das Gute nicht immer gut.
Druhle, Fenarpia, Drachen, andere magische und nicht magische Wesen begleiten ihren Weg.
Der Auftakt zu einer Buchreihe voller Magie, Abenteuer rund um Freundschaft und Verrat in einer anderen Welt für alle, die High Fantasy lieben.
Was wir dazu schreiben:
Diamantia ist eine dickköpfige und wilde Person. Ihre große Schwester Rubina ist eher ruhig und sanftmütig, also das komplette Gegenteil von Diamantia. Dann gibt es noch Damion der mit Diamantia verbunden ist und ihr Talita, Beschützer, ist. In erster Linie geht es um die wilde Diamantia, die ihre magischen Kräfte bekommt.
Sie leben in der Welt, die sich Keopra nennt und in der es viele Magier gibt. Die Männer haben schon von klein auf eine Farbe der Magie, aber die Frauen ( mit wenigen Ausnahmen ) erhalten eine Magiefarbe erst nach ihrem 18. Lebensjahr. Dafür müssen sie zu dem Altar der Götter, wo die Frauen ihre Farbe bekommen. Jede der insgesamt fünf Farben hat eigene Fähigkeiten, so können Weißmagier die Emotionen anderer manipulieren.
Auch die Welt der Magie wird anders erzählt, als bei so vielen anderen Büchern, bei denen es meist um alle Fähigkeiten auf einmal geht. Es ist erfrischend zu lesen, dass nicht jeder gleich alles kann.
Als die Schwestern zu dem Altar der Götter gehen, um dort Diamantias Farbe der Magie zu bekommen... Das solltet ihr schon selbst lesen ;) !
Es wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, womit man noch zusätzliche Hintergrundinformationen bekommt. Somit wird die Geschichte lebendiger und erzeugen ein wunderschönes Kopfkino beim Leser.
Die Schreibweise ist sehr flüssig und leicht zu verstehen. Die Autorin beschreibt vieles sehr detailliert, ohne das es je langatmig oder spannungsmindernd wirkt. Sie entführt einen regelrecht in die Welt von Keopra.
Fazit:
Die Geschichte ist voll von Magie und unterscheidet sich deutlich von anderen Magie-basierten Werken. Durch die vielen Sichtweisen und das dazu gehörige Hintergrundwissen wird die Handlung wesentlich lebendiger und somit auch spannender. Jeder Liebhaber von Fantasygeschichten sollte sich zumindest einmal nach Keopra entführen lassen.